Unsere Trainingsphilosophie
 

Im Grunde lässt sich unsere Philosophie recht einfach erklären: 

 

unser Ansatz ist es nicht, dem Hund Tricks beizubringen und zu versuchen, ihn wie einen Menschen zu behandeln, sondern ihn als Hund zu sehen und in seiner Sprache mit ihm kommunizieren.

 

Die Kritiker werden nun natürlich sagen, das sei Blödsinn, da ein Hund ja weiss, dass wir Menschen und keine Hunde sind. Klar…

 

Sehen wir genauso. Nur: auch wenn ich als Mensch in einer Herde Elefanten aufgenommen werde, fällt mir der Zugang zu diesen Tieren und ihrer Gemeinschaft doch viel leichter, wenn sie auf eine Art mit mir umgehen / kommunizieren, die ich kenne und verstehe, die ich von meinen Eltern schon beigebracht bekommen habe. Auch wenn ich natürlich weiss, dass es keine Menschen sondern Elefanten sind. Umso mehr freue ich mich doch, wenn wir uns verständigen können.

 

So können wir zusammen auch einen Dialog führen. Nicht nur einen Monolog. Auch Hunde untereinander führen Dialoge. Monologe haben wir in der Hundeschule. Mensch sagt, Hund führt aus (oder eben nicht…). Und genau das möchten wir nicht. Wir möchten mit dem Hund ein Team sein. Und nicht ein degeneriertes Wesen an unsere Seite haben, dass uns nur mit hervorquellenden Augen anstiert und darauf wartet, dass wir einen Ball oder ein Leckerli herausrücken.

 

So geht es auch den Hunden. Sie möchten ein Team, eine Gemeinschaft bilden. Jeder möchte seine Fähigkeiten einbringen und darin gestärkt werden. Und sowas geht nicht über Monologe oder Leckerli-Bestechung, sondern über Dialoge. In einer Sprache, die sie verstehen. Und letztendlich ist Körpersprache, Energie und Ausstrahlung eine Universalsprache.

 

                           

 

Egal welche Nationalität jemand hat: wenn ich mich vor einem Menschen aufbaue, ihn mit einem klaren Handzeichen, wenn nötig auch durch eine sanfte aber bestimmte Berührung ausbremse, wird er das verstehen. Und das meinen wir mit Körpersprache und Energie.

 

Und es ist nur hündisch, einem Hund Grenzen zu setzen und ihm Führung zu geben. Denn dieser Hund lebt bei uns in einer Menschenwelt, also muss er sich an diese Welt anpassen. Dazu braucht er nun mal jemanden, der ihn souverän durch diese Welt führt, jemand, der diese Welt selbst gut kennt. Also, ein Mensch, sein Besitzer.

 

Führung entsteht nicht durch Leckerli vor der Nase oder Ablenkung. Führung entsteht durch klare Kommunikation, durch Grenzen setzen, Respekt, Vertrauen.

 

Unsere Beobachtungen an Hunden, wie sie miteinander umgehen, wie hündische Entscheidungsträger ihre „Mitarbeiter“ führen, haben uns gelehrt, dies ebenfalls anzuwenden. Und dieses Wissen geben wir gerne an unsere Kunden weiter.

 

                            

 

So wie Hunde auch nie dogmatisch sind (wenngleich in dem Wort „dog“ vorkommt…), sollten auch wir im Umgang mit unseren Hunden flexibel und teilweise auch unberechenbar bleiben. Handeln wir immer nach Schema F wird der Hund sich ebenfalls nur an Schema F orientieren – nicht aber an UNS!

 

Bleiben wir „unberechenbar“, undurchschaubar, so wird er stets in einer Kommunikation mit uns bleiben, weil er sich an UNS orientiert.

 

Klingt alles furchtbar kompliziert? Nein, ist es nicht… Gerne erklären wir Ihnen dies bei einem persönlichen Treffen, einer Anamnese

 

 

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